Cybersicherheit für Gesundheitswesen und Pharmaindustrie

Schutz von Patientendaten

Im Gesundheitswesen und in der Pharmaindustrie geht es darum, Leben zu retten und für das Wohlergehen von Menschen zu sorgen – eine ehrenvolle Aufgabe. Dabei werden aber auch persönliche und sensible Daten verarbeitet, die in zunehmendem Maße digitalisiert sind und leicht zugänglich sein müssen.

Angesichts zunehmender Cyberbedrohungen und Datenverstöße verlangen regulatorische Änderungen nun von diesen Einrichtungen, sich um mehr als nur die Leiden der Patienten zu kümmern. Sie sind auch für die sichere Aufbewahrung von Patientendaten verantwortlich, was Datensicherheit im Gesundheitswesen zu einer vornehmlichen Aufgabe macht.

 

Und der Anreiz dazu ist auch groß, denn ein Verstoß, bei dem solche Daten kompromittiert werden, kann enorme Folgen für Patienten wie für Unternehmen haben. Für Einrichtungen im Gesundheitswesen wird ein solcher Vorfall sehr teuer – seit 2017 belaufen sich die durchschnittlichen Kosten eines Datenverstoßes auf rund 3,6 Millionen US-Dollar.

 

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, muss die Branche den Zugriff auf Unterlagen strategisch bewältigen und auf ihn eingehen. Das wiederum erfordert zusätzliche Zeit und Ressourcen, die viele angesichts der drastischen Reduzierung von Versicherungserstattungen nicht haben. Und die Patienten? Nun, die leiden schon genug, auch ohne sich um die Verletzung ihrer sensiblen Personendaten sorgen zu müssen.